Was geschah mit den Goldplatten der Mormonen? Auf der Suche nach dem grundlegenden Relikt eines Glaubens
Autor: SZTC
2025-12-16
An die Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (oft Mormonen genannt): „Mormonische Goldplatten„sind weit mehr als eine historische Fußnote – sie sind der heilige Ursprung der prägendsten Schrift ihres Glaubens. Diese goldenen Artefakte, von denen gesagt wird, dass sie alte prophetische Lehren enthalten, haben eine Geschichte voller Offenbarung, menschlicher Anstrengung und einem Geheimnis, das immer noch Diskussionen anregt: Was genau geschah mit den Goldplatten der Mormonen, nachdem sie eine neue religiöse Bewegung gegründet hatten? Lassen Sie uns ihre Reise erkunden, von ihrer göttlichen „Entdeckung“ bis zu ihrem rätselhaften Verschwinden.
1. Die mormonischen Goldplatten: Entdeckung und göttlicher Auftrag
Die Geschichte der mormonischen Goldplatten beginnt im New York der 1820er Jahre mit einem jungen Mann namens Joseph Smith Jr. – dem Gründungspropheten des Mormonentums. Smith erzählte von einer Reihe von Visionen ab 1823, in denen ihm ein Engel namens Moroni erschien. Smith behauptete, Moroni sei der Geist eines alten amerikanischen Propheten, der die Goldplatten Jahrhunderte zuvor in einem Steingewölbe auf dem Cumorah Hill (nahe dem heutigen Palmyra, New York) vergraben hatte.
Der mormonischen Überlieferung zufolge wies Moroni Smith an, vier Jahre zu warten, bevor er die Platten zurückholte – und stellte so seine spirituelle Bereitschaft auf die Probe. Im Jahr 1827 erhielt Smith schließlich die Reliquien. Beschreibungen von Smith und seinen frühen mormonischen Mitarbeitern zeichnen ein anschauliches Bild: Bei den Platten handelte es sich um kleine, dünne Goldplatten, die mit Goldringen zu einer buchähnlichen Form zusammengebunden waren und mit „reformierten ägyptischen“ Schriftzeichen beschriftet waren – einer den Gelehrten damals unbekannten Sprache, bei der es sich angeblich um eine komprimierte Schrift handelte, die von alten Propheten verwendet wurde, um die Geschichte ihres Volkes und die Lehren Gottes aufzuzeichnen.
2. Übersetzung: Goldene Platten in mormonische Schriften verwandeln
2.1 Der mormonische Übersetzungsprozess: Glaube und Praktikabilität
Smiths Kernaufgabe bei den mormonischen Goldplatten bestand darin, ihren alten Text ins Englische zu übersetzen – eine Aufgabe, die seiner Meinung nach durch „Sehersteine“ ermöglicht wurde, die manchmal als „Urim und Thummim“ bezeichnet werden (in Anlehnung an einen Begriff aus der hebräischen Bibel). Im Gegensatz zu weit verbreiteten Missverständnissen übersetzte Smith die Platten nicht, indem er sie direkt las; Stattdessen steckte er einen Seherstein in einen Hut, bedeckte sein Gesicht, um das Licht abzuschirmen, und diktierte den Schriftgelehrten die übersetzten Worte.
Der bemerkenswerteste Schreiber war Oliver Cowdery, ein wichtiger früher Mormonenführer, der eng mit Smith zusammenarbeitete. Die Übersetzung dauerte mit Unterbrechungen (einschließlich einer Zeitspanne, in der die Kennzeichen nach einem Diebstahlversuch vorübergehend versteckt wurden) etwa ein Jahr. Bis 1830 entstand das fertige Werk mit dem TitelDas Buch Mormon– wurde veröffentlicht. Für Mormonen ist dieses Buch nicht nur eine Übersetzung; Es ist „ein weiterer Zeuge für Jesus Christus“, der das Evangelium durch alte amerikanische Propheten bestätigt und die Rolle der Goldplatten als göttliches Geschenk festigt.
2.2 Mormonische Zeugen: Bestätigung der Existenz der Platten
Kritiker des Mormonismus haben die Existenz der Goldplatten schon seit langem in Frage gestellt, aber Smith reagierte darauf, indem er elf offizielle Zeugen versammelte – drei „besondere Zeugen“ (Oliver Cowdery, David Whitmer, Martin Harris) und acht „Zeugen“ (allesamt Verwandte von Smith oder Whitmer). Die besonderen Zeugen behaupteten, die Platten in einem visionären Zustand gesehen zu haben, begleitet von einem Engel, während die acht Zeugen sagten, sie hätten die goldenen Artefakte physisch angefasst und untersucht.
Ihre unterzeichneten Zeugnisse waren in jeder Ausgabe von enthaltenDas Buch Mormon, und keiner der 11 widerrief jemals – selbst als einige später aufgrund interner Streitigkeiten die Mormonenkirche verließen. Für Mormonen ist dieses unerschütterliche Zeugnis ein unwiderlegbarer Beweis für die Realität der Platten; Für Skeptiker bleibt es ein Diskussionspunkt über Gruppenpsychologie oder absichtliche Erfindungen.
3. Das Verschwinden: Was geschah wirklich mit den Goldplatten der Mormonen?
3.1 Der Bericht der Mormonen: Rückkehr in die göttliche Obhut
Auf die zentrale Frage – „Was ist mit den Goldplatten der Mormonen passiert?“ – gibt es in der mormonischen Theologie eine klare Antwort: Nachdem die Übersetzung abgeschlossen war, gab Smith die Platten dem Engel Moroni zurück. Den Kirchenbüchern zufolge geschah dies Ende 1829, mehrere Monate zuvorDas Buch Mormon's Veröffentlichung. Smith gab an, dass Moroni die Platten genommen habe, um sie „für eine zukünftige Zeit aufzubewahren“, wenn sie möglicherweise wieder benötigt würden, obwohl keine Einzelheiten zu dieser zukünftigen Verwendung angegeben wurden.
Für Mormonen ist dieses Verschwinden kein Fehler in der Geschichte, sondern eine Bestätigung der göttlichen Natur der Platten. Die Platten waren nie als dauerhafte, verehrte Reliquie gedacht (wie das Turiner Grabtuch der katholischen Kirche). Stattdessen war ihr Zweck funktional: den Text zu übermittelnDas Buch Mormonzur modernen Welt. Sobald dieser Zweck erfüllt war, war es spirituell sinnvoll, sie in die himmlische Obhut zu überführen – was mit dem Glauben der Mormonen übereinstimmt, dass Gott durch vorübergehende, von Gott eingesetzte Werkzeuge wirkt.
3.2 Alternative Theorien: Skepsis gegenüber dem Schicksal der Platten
Außerhalb des Mormonismus lehnen Theorien über das Schicksal der Goldplatten den göttlichen Bericht ab. Die am weitesten verbreitete skeptische Ansicht ist, dass die Platten nie existiert haben – dass Smith sie erfunden hat, um seinen neuen religiösen Lehren Glaubwürdigkeit zu verleihen. Einige Historiker vermuten, dass Smith möglicherweise eine selbstgemachte „Requisite“ (wie Messing- oder Weißblechplatten) verwendet hat, um Zeugen zu überzeugen, und sie dann einmal zerstört oder weggeworfen hatDas Buch Mormonveröffentlicht wurde.
Andere Theorien gehen davon aus, dass es sich bei den Platten um eine Fälschung handelte, die von Smith und seinen Mitarbeitern erfunden und dann irgendwo im Norden des Bundesstaates New York versteckt worden war – es wurden jedoch nie physische Beweise für solche Platten gefunden. Skeptiker verweisen auch auf das Fehlen archäologischer Beweise für das „reformierte Ägypter“ oder die in beschriebene altamerikanische ZivilisationDas Buch MormonAls weiterer Beweis handelte es sich bei den Platten um eine Fälschung. Für Mormonen gehen diese Einwände jedoch an der Sache vorbei: Der Glaube an die Platten wurzelt in spirituellen Zeugnissen und nicht in archäologischen Beweisen.
Warum das Schicksal der mormonischen Goldplatten immer noch wichtig ist
Die Frage, was mit den Goldplatten der Mormonen passiert ist, ist mehr als ein historisches Rätsel – sie ist eine Trennlinie zwischen Glauben und Skeptizismus. Für die 17 Millionen Mormonen weltweit ist die Geschichte der Platten ein Beweis für Gottes fortlaufende Offenbarung: Er lieferte durch alte Propheten einen heiligen Text, bewahrte ihn in goldenen Platten auf und machte ihn durch Joseph Smith modernen Gläubigen zugänglich.
Für andere ist das Verschwinden der Platten ein Zeichen einer Fälschung – oder zumindest einer Geschichte, die man am besten als Mythos verstehen kann. Aber unabhängig von der Perspektive haben die Goldplatten der Mormonen unauslöschliche Spuren hinterlassen: Sie haben eine der am schnellsten wachsenden Religionen der Welt hervorgebracht, und ihr mysteriöses Schicksal sorgt dafür, dass ihre Geschichte auch in den kommenden Generationen weiterhin diskutiert, diskutiert und geschätzt wird. Letztlich ist für Mormonen das „Was geschah“ weniger wichtig als das „Warum“: Die Platten existierten, um die Menschen Gott näher zu bringen, und diese Mission wird ihrer Meinung nach immer noch erfüllt.
Was ist vergoldetes Sterlingsilber? Ein vollständiger Leitfaden
Was geschah mit den goldenen Tellern? Ein religiöses Geheimnis aufdecken
Verwandter Artikel
Eine schnelle Bemusterung ist der schnellste Weg, um in der Metallbearbeitungs- und Kunststoffformindustrie Geschäfte zu machen. Kunden wollen innerhalb weniger Tage ein funktionsfähiges Muster, und ein 3D-Drucker liefert es, aber nur, wenn Sie wissen, wie man richtig in 3D druckt.
wie man in 3D druckt
Eine schnelle Bemusterung ist der schnellste Weg, um in der Metallbearbeitungs- und Kunststoffformindustrie Geschäfte zu machen. Kunden senden häufig eine STL-Datei und erwarten innerhalb weniger Tage ein funktionsfähiges Muster.
So drucken Sie eine STL-Datei
Eine schnelle Bemusterung ist der schnellste Weg, um in der Metallbearbeitungs- und Kunststoffformindustrie Geschäfte zu machen. Ein 3D-Drucker fertigt Muster schnell und mit der richtigen Herangehensweise kann ein Drucker sogar die Strukturteile für eine andere Maschine herstellen.
wie man mit einem 3D-Drucker druckt


